Alte Texte -Freiheit zum ICH sein- *22.07.2012*

Ich will ich sein dürfen und können. Ich will mir nicht meine Freiheit abkaufen lassen. Mich einschränken für Dinge die ich nicht mag. Ich will sagen was ich denke. Ich will anecken. Ich will kein geduldeter Bürger sein. Einer der weg sieht. Ich will nicht den Weg ohne Wiederstand nehmen, sondern den, der voll gepackt ist mit Hürden, Steine über die man stolpern kann, verwirrenden Wegkreuzungen, tolle bunte Wiesen die verlocken den Weg zu verlassen, Abenteuern, Gefahren. Ich wünsche mir eine Hand die meine hält damit ich die Hürden besser nehmen kann, jemand der meine Bauwerke aus den Stolpersteinen bewundert, tolle neue Charaktäre, die ich an jeder Kreuzung treffe, unerwartetes und trotzdem beschwingendes egal welchen Weg ich wähle. Wunderbare Stunden auf den Wiesen neben den Wegen mit Menschen die das Glück mit mir genießen. Das stolze Gefühle ein Abenteuer gemeistert zu haben, Gefahren überstanden zu haben. Zurück blicken und wissen, dass man alles richtig gemacht hat. Selbst die Dinge die nicht optimal liefen. Oder grade diese Dinge. Sie machen mich aus. Sie geben mir viel mehr, als die perfekten Stunden in denen alles glatt läuft. Sie helfen meine Stärken zu untermauern und meine Schwächen anzunehmen. Perfekt ist das was voller Gefühl steckt. Ich will nicht dahin treiben sondern das Leben spüren. Ich will streiten, ich will mich versöhnen. Ich will lieben und leiden. Ich will schwitzen und frieren. Ich will gesättigt sein und hungrig. Ich will deprimiert und überglücklich sein. Ich will Menschen kennen, auf die kein Verlass ist, die mich hängen lassen und ich will Menschen um mich ahben, auf die ich immer bauen kann, die mich wegen meiner selbst lieben. Mich nicht verbiegen wollen, sondern meine Felsen in der Brandung sind. Ich will der Fels für sie in der Brandung sein. Ich will fallen und auffangen. Das Leben ist das was passiert und ich will es genießen. Ich will keine Sicherheiten die mir meine Freiheit nehmen. Wenn Sicherheit, dann die Sicherheit, dass ich nicht alleine bin. Ich will keinen der mir sagt, wie dumm ich war, sondern jemanden der mit mir das nächste mal mit überlegt. Aber mir nicht das denken abnimmt. Ich will nicht nur die Hälfte, sondern alles. Zur Liebe gehört Enttäuschung. Zum fliegen gehört fallen. Alles hat zwei Seiten, aber muss eine immer negativ sein? Ich versuche das leben mit allen Seiten zu genießen, das beste rauszuholen und das sogenannte Schlechte als Erfahrung zu verwerten. Es gibt nicht viele Menschen die ich liebe, aber diese liebe ich von ganzen Herzen und bedingungslos und loyal.

30.1.16 11:26

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