Gedanken

Ich hab irgendwo gelesen " wenn dich jemand zum fliegen gebracht hat, reicht dir hüpfen danach nicht mehr"! Und ja, da ist viel Wahres dran! Wenn ein Mensch in deinem Leben etwas gravierendes getan hat, etwas was deine Seele berührt hat, dann wird dich das nicht mehr los lassen. Man wird alles ähnliche daran messen und immer wieder feststellen, dass es eben nur noch zum hüpfen reicht. Der Flug, der Höhenflug, wird in deinen Gedanken und Gefühlen existieren, aber er ist nicht mehr greifbar. Wie gerne möchte man wieder fliegen. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht sind es auch die Umstände, vor oder nach dem Flug, die einen zögern lassen. Vielleicht, ein blödes Wort. Vielleicht, was soll das bedeuten? Vielleicht, da steckt doch leicht drin. Aber vielleicht ist selten leicht. Es ist viel aber meistens nicht leicht. Die nächtlichen Gedanken sind schon komisch. Man denkt und fühlt bei Nacht so anders. Manche behaupten es ist klarer, aber das weiß ich gar nicht. Es ist in den meisten Fällen ehrlicher. Man ist dem träumen nachts näher und traut sich mehr den Gedanken und Träumen Flügel zu leihen. Zumindest für den Moment. Den wenn die Sonne die Erde wieder küsst, kommt auch der Alltag und all die Zweifel zurück. Die Gedanken der Nacht sind plötzlich nicht mehr so stark. Es fühlt sich im Tageslicht doch alles anders an. Glücklich ist, wer bei Tag und bei Nacht das selbe denken und fühlen darf. Die meisten Menschen lenken sich aber am Tag davon ab und in der Nacht keimt dann die Sehnsucht auf. Die Sehnsucht nach dem was man sich heimlich wünscht, was man träumt. Was vielleicht möglich wäre aber doch so schwer und weit weg scheint. Oder vielleicht ist es eine Flucht. Eine Flucht in einen Traum, in Gedanken die einen vergessen lassen sollen, was vielleicht unmöglich im Tageslicht ist. Man sollte in jedem Fall Menschen haben, die mit einem den Tag leben und die Nacht durchträumen, durchdenken und einfach auch mit durchfühlen. Felsen in der Brandung. Wie gut tut eine Nacht in der man lange geredet hat, in der man solchen Gedanken nachgehen konnte, sich verstanden fühlt und selbst versteht?! Da ist man dem fliegen wieder etwas näher! Wobei, es ist doch mehr eine Art schwereloser Zustand. Man wirft den Ballast ab und genießt den Schutz der Nacht. Die Abwesenheit des Alltags, der Verantwortung. Man baut sich für kurze Zeit ein Luftschloss auf, begeht mit seinem gegenüber jeden Winkel und genießt den Ausblick. Geht die Sonne dann auf, löst es sich auch auf. Ganz langsam wird es zu Rauch bis es dann verschwunden ist. Aber nur bis zu nächsten Nacht in der man es voller Tatendrang wieder hervor redet, es ausschmückt und den Moment genießen kann. Diese besonderen Nächte sind viel zu selten. Man muss sich vornehmen, gleich morgen eine solche zu verbringen. Und es dann einfach tun. In diesen Nächten ordnet man seine Gedanken, reinigt seine Seele und tankt Kraft. Gleich morgen brauche ich diese Begegnung. Die Begegnung mit einem Menschen der mir all das gibt. Dem ich das geben kann. Für den Moment werde ich nun meinen Gedanken noch etwas lauschen, sie genießen und mich mitnehmen lassen auf ihre Reise. Um dann, wenn die Sonne mich weckt, wieder voller Tatendrang und vielleicht etwas schmunzelnd den Alltag entgegen treten. Auf zum fliegen, auf dass das hüpfen bei Sonnenaufgang besonders hoch ausfällt und die Erinnerung an den Flug farbenfroh mich durch den Tag trägt.

17.7.16 02:16, kommentieren

Alte Texte -Feuer und Flamme oder aber Romeo und Juia mal anders#Teil 4#- *10.08.2012*

In der nächsten Zeit verging kein Tag ohne Nachrichten zwischen den beiden. Julia dachte viel darüber nach, warum sie so fluchtartig das Auto verlassen hatte. Nicht zuletzt weil er sie damit auf zog. Er war wohl etwas amüsiert darüber. Sie wollte ihn so gerne wieder sehen, das Verlangen war stärker als vor ihren ersten Treffen. Aber sie hatte eine riesen Angst vor all dem was dann passieren könnte. Sie schrieben darüber und er versuchte ihr die Angst zu nehmen. Er versprach sogar, dass er nicht zulassen würde, dass etwas passiert, was sie nicht wollen würde. Aber wenn Julia ganz ehrlich zu sich war, dann wollte sie eigentlich genau das. Und das einzige was sie davon abhalten würde, wäre die Distanz. Sie spürte, dass sie nicht mehr lange in der Lage war diese Distanz zu halten. Und mit jedem Tag, jeder Nachricht von ihm, jedem Gedanken an ihn, wurde das Verlangen größer und es kam der Tag, an dem sie sich treffen wollten. In all den letzten Wochen, all den Nachrichten, war er ihr so nah gekommen. "Verrückt.", dachte Julia, als sie auf ihn zuging. "Wie vertraut sein Anblick erscheint und mir dennoch den Atem raubt!"
Seine Blicke waren unergründlich, aber auch er machte einen etwas nervösen Eindruck. Julia zersprang innerlich vor Nervosität. Ihr war übel und gleichzeitig tanzten die Schmetterlinge in ihrem Bauch eine Polka. Aber es dauerte nur Minuten, bis all das Nervöse verflogen war. Übrig blieben die tanzenden Schmetterlinge, ein wohliges, vertrautes Gefühl und seine Augen, sein Lächeln. Besser kann man sich kaum in Gegenwart eines anderen Menschen fühlen. Wenn sie bei ihm war, fühlte sie sich plötzlich komplett. Es war wie ein fehlendes Puzzlestück. Es war ihr nie bewusst, dass es überhaupt fehlte, aber jetzt da es da war, merkte sie erst wie ausgefüllt sie mit diesem Stück war. An dieser Stelle muss man vielleicht kurz erwähnen, dass Julia eine hoffnungslose Romatikerin ist. Sie könnte ohne Probleme in einem Disneyfilm die weibliche Hauptrolle übernehmen, mit all dem Gesinge, dem Reden mit Tieren und der unerschütterliche gute Wille. Sie glaubte ganz fest an die Liebe und immer an das Gute in den Menschen. Aber sie war kein leichtgläubiger Mensch. Nicht viele Menschen schafften es, sie so zu berühren. Denn auch Julia ist schon verletzt worden und normalerweise braucht sie sehr lange um Vertrauen zu fassen. Aber diesmal, bei Romeo, war alles anders. Er war anders. Das Treffen war aufregend, anregend und erregent. Die Chemie stimmte und zwischen den beiden funkte es immer mehr. Sie gingen in einem schönen Park spazieren und unterhielten sich. Dabei ging ihnen nie der Gesprächsstoff aus, das Interesse war einfach zu groß. Julia saugte jede Information auf, versuchte jede Regung seines Gesichtes, jedes Körperbewegung genau fest zu halten. Sie war fasziniert von diesem Mann. Von all dem was er zu bieten hatte. Seine Ausstrahlung war einzigartig. Hätte Julia da schon geahnt, in welche Welten er sie noch mitnehmen würde, sie hätte es nicht geglaubt. Diese Anziehungskraft die von ihm ausging sollte noch vertieft werden.
Mal wieder verflog die Zeit und sie mussten sich verabschieden. Als sie an seinem Auto ankamen, bat er sie noch kurz einzusteigen. Er wollte sie noch nicht gehen lassen. Und ehe sie sich versahen, war schon wieder eine menge Zeit verflogen. Der Moment des Abschieds lag mal wieder schwer in der Luft. Die Spannung war wieder greifbar. Romeo lächelte und fragte, ob sie nun wieder davon laufen würde. Er brachte sie in Verlegenheit und sie errötete. Aber egal wie sehr Julia sich auch wehren wollte, es war unmöglich. Ihr ganzer Körper sehnte sich nach ihm und sie wusste, dass sie nicht mehr stark sein konnte. Sie wollte schwach sein. Aber es war wieder einmal anders als bei anderen vor ihm. Sie wollte sich fallen lassen, fühlte sich sicher und geborgen und konnte nur noch an seine Lippen denken. Sie kamen sich näher und dann geschah es. Was für ein Kuss! Julia taumelte förmlich nach Hause. Seine Lippen pochten auf ihren wie ein Echo immer wieder. Sie spürte noch immer seine Hand in ihrem Haar. Seine Zähne die zärtlich, aber bestimmt in ihre Lippen bissen. Seinem Atem der schneller wurde und ihr Herz, was gar nicht mehr aufhören wollte zu hüpfen und springen. An diesem Abend gab es kein schlechtes Gewissen, kein Zögern und keine Scham. Julia war glücklich, sehr glücklich.

1 Kommentar 3.2.16 22:44, kommentieren

Alte Texte -Feuer und Flamme oder aber Romeo und Juia mal anders#Teil 3#- *07.08.2012*

Julia saß in der Küche und trank einen Tee und dachte über die letzte Nacht nach. Und darüber wie alles angefangen hatte. Das Treffen auf der Party, die Telefonate und die SMS. Aber richtig gekribbelt hat es das erste mal in einem Buchladen. Sie muss schmunzeln als sie an die Begegnung zurück denkt. Alleine die Tatsache, dass sie in einem Buchladen war. Sie hatte den ganzen Tag schon mit Romeo geschrieben. Und sie wollten sich endlich treffen. Aber warum eigentlich treffen? Beide wussten, dass es Folgen haben würde. Sie waren keine 15 mehr und naiv waren sie auch nicht. Es war wie eine Sucht. Da schon, bevor sie auch nur annährend wusste wie weich seine Lippen sich anfühlten. In jedem guten Buchladen gab es ein Cafe. Und da weder ihr Verlobter noch seine Frau große Bücherfans waren, schien der Ort am ungefährlichsten zu sein. Natürlich hätten sie sich auch irgendwo alleine treffen können. Auf einem Parkplatz, zu einem Waldspaziergang, am See...es gab unzählige Orte die sie später in Betracht zogen. Aber für dieses erste Treffen schien vorallem Julia eine neutrale und öffentliche Kulisse am sichersten. Sie wollte weder ihren Verlobten noch ihre Freundin betrügen. Ausserdem war Romeo ja die ganzen Jahren nicht ihr Typ gewesen. Zumindest war er ihr nie aufgefallen. Wieso also ein heimliches Treffen an einem unbeobachteten Ort um evtl. eine Situation hervorzurufen die sie nachher bereuen würde. So erschien es ihr besser.
Sie war auch davon überzeugt, dass es sich nach diesem Treffen schnell zeigen würde, dass die beiden zu unterschiedlich waren und es eine dumme Idee war.
Tja, da wurde Julia allerdings schon in den ersten Minuten eines besseren belehrt. Romeo war nicht nur attraktiv sondern er war auch der perfekte Gesprächspartner. Dazu strahlte er so eine Begeisterung für sie aus und sein Charme fesselte sie binne weniger Sekunden. Die Zeit flog dahin. Es war ein unbeschreibliches Gefühl was Julia durchfuhr, als er sie zufällig berührte. So viel Verlangen hatte sie seit Jahren für keinen Mann empfunden. Es war so leicht mit ihm. So unbeschwert. Sie musste nicht nachdenken, sich nicht verstellen. Bei ihm konnte sie sie selbst sein. Und das tat so gut. Ehe sie sich versah, saßen sie bei ihm im Auto. Er wollte sie heim fahren. Hätte sie damals schon geahnt was in diesem Auto noch alles passieren würde, sie wäre knall rot angelaufen. Bei ihr angekommen, konnten sie immer noch nicht aufhören zu reden. Er erzählte von seinem Beruf und seiner Familie und Julia fand ihn immer faszinierender. Es folgte was folgen musste; der Moment der Verabschiedung. Der Moment in dem man entschied sich zu küssen, oder zu umarmen oder überhaupt irgendetwas zu tun. Es lag schwer in der Luft, fast schon drückend. Das Bedürfnis ihn zu küssen. Sein Verlangen sie zu küssen. Sie war nervös wie ein Schulmädchen beim ersten Kuss. Verlegen. Bekam feuchte Hände. Und das in die Augen gucken wurde quasi unmöglich. Soviel Spannung war kaum auszuhalten. Wieso fühlte sie sich so zu ihm hingezogen? Kurz bevor das Unvermeidliche passierte, stürzte sie sozusagen aus dem Auto. Sie hatte Mühe nicht zu laufen und dennoch war es so schwer weg zu gehen. Sie verstand sich selbst nicht mehr. War verwirrt. Aber das Gefühl in ihrem Bauch von tausenden kleinen Schmetterlingen und das Lächeln auf ihren Lippen begleiteten sie an diesem Abend bis in ihre Träume.

2.2.16 21:52, kommentieren

Alte Texte -Feuer und Flamme oder aber Romeo und Juia mal anders#Teil 2#- *07.08.2012*

Die Nacht verging wie immer viel zu schnell. Als sie sich umdreht weiß sie, dass ihre gemeinsame Zeit schon wieder zu Ende ist. Er lächelt sie an. Selbst im Tageslicht und ohne den Rausch der Nacht war er perfekt. Sie konnte es sich nicht anders erklären, als dass es so sein muss. Dass er zu ihr gehören muss. Schicksal!? Ach wie albern das doch war. Seit wann glaubte sie an Schicksal? In einem Gespräch, was einige Wochen zurück lag, für sie fühlte es sich aber nach einer Ewigkeit an, sprachen sie über Schicksal. Über Glauben. Über übernatürliche Dinge. Er glaubte daran. Sie nicht. Er wollte sie damals davon überzeugen,dass es eine höhere Macht oder ähnliches gab. Das es Schicksal gab. In seinen Augen passierten Dinge aus bestimmten Gründen. Menschen trafen sich nicht einfach so, nichts passierte einfach so. Sie hatte eine andere Meinung. Aus ihrer Sicht passierten Dinge, weil Menschen sich zuvor für etwas entschieden hatten. Ob es nun eine große Entscheidung war, wie ein Umzug in eine fremde Stadt, in der man dann, wie aus Schicksalshand, die große Liebe fand, oder aber kleine Entscheidungen, wie einen Bus später zu nehmen und genau in diesem Bus traf man dann seine Jugendliebe. Ja, weil diese Jugendliebe nunmal jeden Donnerstag den Bus um 17:02 Uhr Richtung Innenstadt nahm, um pünktlich zum Joga zu kommen. Für sie waren es Zufälle, Folgen auf eine zuvor getroffene Entscheidung, in ihren Augen war die Zukunft also unbestimmt. In seinen Augen hatte das Schicksal Pläne. Es gab eine Art Gott für ihn und damals, bei diesem Gespräch im Auto unter den Bäumen, an dem Spielplatz wo sie beide Kindheitserinnerungen mit verbanden, da war es für ihn kaum vorstellbar, dass er sie nicht noch davon überzeugen konnte. Sie fand seine Ansichten amüsant aber auch interessant. Sie mochte Männer die für ihre Ansichten grade stehen konnten. Und sei es nun die Ansicht an einen Gott. Auch wenn Umdenken eine erforderliche Eigenschaft für den Mann der Männer sein musste, so war doch Selbstbewusstsein und Stärke mindestens genauso wichtig. Von Männern, die immer ihre Ansichten teilten hatte sie genug. Wie oft hatte sie das schon erlebt. Schlimmer waren da nur die Männer, die einem das Gefühl gaben, nicht ernst genommen zu werden, weil die Meinungen auseinander gingen. Er hatte aber die richtige Mischung aus Überzeugungsarbeit und Tolleranz.
Er schaute auf die Uhr. "Süße ich muss gleich los.", sagte er daraufhin. Sie nickte und bevor er die Enttäuschung in ihrem Gesicht sehen konnte, ließ sie ihre Lippen mit seinen verschmelzen. Aus dem Versuch abzulenken wurde ein leidenschaftlicher Kuss. Aus dem Kuss wurden viele Küsse und aus den vielen Küssen wurde ein leidenschaftliches Begehren. Aber es half alles nichts, denn offiziell kam sein Zug aus Berlin gleich an und er musste los. Los zu ihr. Wie sehr sie den Gedanken hasste. Sie war nicht die Frau an seiner Seite.
Dabei kannte sie ihn viel früher. Nur damals war er ihr so nie aufgefallen. Musste er dafür erst ihre Freundin heiraten?
Als er gegangen war schlug das Gewissen in voller Härte zu. Ihre Freundin, die Frau des Mannes mit dem sie die Nacht verbracht hat. Die Frau die nichts ahnte von dem was ihr Mann tat. Und doch konnte sie sich nicht nur schuldig fühlen. Sie war verwirrt. Sehr verwirrt. Wie konnte das passieren? Sie ließ die letzten Monate Revue passieren. Ihr Verlobter hatte sie betrogen und sie war sehr verletzt gewesen. Trotz allem hat sie ihn zurück genommen. Sie liebte ihn. Sie waren über 5 Jahre ein Paar, davon 4 Jahre verlobt. Wie hätte sie ihm da diesen einen Ausrutscher nicht verzeihen können. Denoch war sie stark verletzt und offen für Zuneigungen. Und da kam Romeo ins Spiel. Ja, Romeo. Wer nennt sein Kind eigentlich Romeo? Ist dem armen Kerl mit dem Namen schon das Schicksal in die Wiege gelegt worden? Das sie zufällig Julia heisst, und das ihre Namen so einen großen Liebespaar ähnelten fiel ihr erst viel später auf. Sie hatte noch nie eine Schwäche für Literatur gehabt. Lesen war für sie eine notwendige Sache, wenn es um Straßenschilder oder Speisekarten ging, aber ein Buch mit einer ausgedachten Geschichte zu lesen, das käme ihr nicht in den Sinn. Wozu auch? Ihr leben beinhaltete selbst genug Geschichten. Dennoch musste man dieses berühmte Liebespaar kennen, auch ohne die Geschichte gelesen zu haben, denn spätestens seit Leonardo  Dicaprio sich in seine Julia verliebte, kannte sie die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia. Auch wenn sie sie nicht so ganz verstanden hatte. Denn warum um alles in der Welt diese Sachen mit dem Gift? Naja, ihre Gedanken schweifen ab.
Zurück zu ihrem Romeo. Sie waren damals auf einer Party. Ihr Verlobter hatte mal wieder Migräne und so gingen sie früher heim. Romeo und seine Frau kamen erst zu diesem Zeitpunkt. Weil ihr Verlobter sein Jacket vergessen hatte und auf die Suche ging und Romeos Frau auf die Toilette verschwand, standen die beiden plötzlich alleine im EIngangsbereich. Erst da fiel ihr auf, wie gut er aussah. Muskulös und stark. Das weiße Hemd stand ihm verdammt gut. Auch ihm schien aufzufallem, dass Julia eine durchaus attraktive Frau war und so konnte er sich ein Kompliment nicht verkneifen. Julia wurde sogar ein bisschen rot.
In der nächsten Zeit rief Romeo öfter als nötig an um irgendetwas belangloses von ihrem Verlobten zu erfahren. Allerdings kamen diese Anruf oft genau dann, wenn dieser noch eine Teamsitzung oder ähnliches an seine Arbeitszeit hängen musste. Folglich telefonierte Julia immer öfter mit Romeo. Irgendwann beganne die beiden mit dem Sms schreiben und schon bald war klar, dass beide großes Interesse an dem anderen hatten.

2.2.16 21:44, kommentieren